Proteine und Kohlenhydrate für Muskelaufbau
Wirkweise, Vor- und Nachteile - Beispielprodukte
Die sinnvolle Ernährung für Sportler mit unterschiedlichen Trainingszielen ist eine Thematik, die schier unerschöpflich zu sein scheint. Die individuellen Unterschiede in der körperlichen Konstitution der Sportler und den Ansprüchen, die die jeweilige Sportart an die Ernährung des Athleten stellt, machen ein Experimentieren bei der Nahrungsaufnahme nahezu unumgänglich. Die effektive Ergänzung der herkömmlichen Ernährung durch entsprechende Supplements, die auf den jeweiligen Sportler abgestimmt sind, ermöglicht die sportliche Leistung dramatisch zu verbessern.
Besonders bedeutsam ist die Ernährung bei dem sportlichen Elementarziel Muskulatur aufzubauen. Die Bedeutung der Muskulatur kann dabei je nach Sportart stark abweichen. Es stellt sich also die Frage, welche Form von Muskulatur ich aufbauen möchte und welche Nebenwirkungen Supplements auf meinen Körper haben, die den Muskelaufbau fördern. Vor- und Nachteile eine Ernährungsumstellung, bzw. einer Supplementierung sind daher dringend abzuwägen. Grundlegend teilt sich die Ernährung in die drei grundlegenden Energieträger, Proteine, Kohlenhydrate und Fette auf. Besonders den Proteinen und den Kohlenhydraten wird eine tragende Rolle zugesprochen. Beide Nährstoffe haben unterschiedliche Funktionen für die Ernährung des Sportlers und für dessen Muskelaufbau. Prinzipiell sind sowohl Proteine, als auch Kohlenhydrate essentiell um den Muskelaufbau zu fördern.
Proteine sind dabei die Grundbausteine der Muskulatur. Eine Unterversorgung mit Protein sorgt dafür, dass der Körper unter großer Belastung die Muskeleiweiße und damit praktisch die vorhandene Muskulatur verstoffwechselt. Es muss daher das Ziel des Sportlers sein, ein erhöhtes Angebot an Proteinen zu schaffen, um diese katabolen Prozesse zu verhindern. Wichtig ist es dabei bei den Proteinen darauf zu achten, dass sie biologisch vollwertig sind, da der Körper nicht in der Lage ist die essentiellen Aminosäuren selbstständig zu bilden. Die Gewährleistung, dass es sich um biologisch vollwertige Proteine handelt hat man auf jeden Fall bei speziellen Präparaten, die im Handel angeboten werden. Besonders geeignet sind Whey Proteine und Milch Proteine. Diese sind außergewöhnlich gut vom Körper zu resorbieren und fördern den Muskelaufbau in besonderem Maße. Eine Beschränkung auf rein pflanzliche Proteine ist ebenfalls möglich. Soja Protein ist hierbei allerdings das einzige pflanzliche Protein, das ein komplettes Aminogramm vorzuweisen hat und damit das einzige pflanzliche Protein, das biologisch Vollwertig ist. Neben der Bedeutung für den Muskelaufbau sind Proteine auch für grundlegende hormonelle und energetische Prozesse wichtig. Ziel sollte es auf jeden Fall sein, qualitativ hochwertige Proteine einzunehmen. Dafür eignen sich geprüfte Whey Proteine, wie zum Beispiel Syg.Labs Iso Whey Protein oder Nutrinax Whey Protein Deluxe. Diese Produkte gewährleisten eine optimale Versorgung mit Qualitäts Proteinen.
Nachteile einer proteinhaltigen Ernährung sind die Belastung für Organe. Die Leber, die für den Abbau der Proteine verantwortlich ist, wird stärker belastet. Auch die Niere unterliegt einer höheren Belastung. Eine Supplementierung mit Proteinpulvern birgt zusätzlich das Risiko, dass man übermäßig Zucker, Aspartam bzw. sonstige Optimierungsstoffe zu sich nimmt.
Kohlenhydrate sind von der energetischen Komponente die bedeutsamsten Stoffe für den Körper. Sie stehen als Sofortenergie im Blut zur Verfügung und können schnell während der sportlichen Belastung genutzt werden. Kohlenhydrate stehen dem Körper auf verschiedenen Ebenen zur Verfügung. Über die Nahrung und Supplements nimmt der Sportler sowohl Einfach-, als auch Mehrfachzucker auf. Der Vorrang ist dabei den Mehrfachzuckern einzuräumen, da sie die zehnfache Energie liefern, wie die Einfachzucker. Die Bedeutung für den Aufbau von Muskulatur ist besonders bei Sportlern mit hohem Energieumsatz von Bedeutung. Die sogenannten Hard-Gainer brauchen ein sehr hohes Energieniveau im Körper, um Muskulatur aufzubauen. Für dieses Trainingsziel wurden spezielle Produkte konzipiert, die es dem Sportler ermöglichen schnell eine hohe Kohlenhydratdosis aufzunehmen, die aus entsprechend hochwertigen Kohlenhydraten, wie zum Beispiel Maisstärke, bestehen und zusätzlich mit essentiellen Proteinen und Vitaminen kombiniert wurden. Diese Produkte bestehen seit Jahren am Nahrungsergänzungsmittel Markt und wurden im Laufe der Zeit immer weiter verbessert. Aktuelle Kohlenhydrat/Protein Mischungen sind zum Beispiel, Nutrinax Whey Gain 6000, Olimp Gainerator oder Syg.Labs Iso Whey Mass. Diese Produkte wurden nach neuesten nahrungsmitteltechnologischen Standards entwickelt und bieten ambitionierten Sportlern die Möglichkeit ihre Ziele schneller und effektiver zu erreichen.
Bei einer kohlenhydrathaltigen Ernährung ist darauf zu achten, dass der Blutzuckerspiegel nicht durch die übermäßige Einnahme von Einfachzuckern in die Höhe getrieben wird. Zusätzlich neigt der Körper dazu überschüssige Kohlenhydrate in Fette umzuwandeln, um so ein körpereigenes Energiedepot anzulegen. Dies kann natürlich trotz sich entwickelnder Muskulatur für bestimmte Sportarten abträglich sein.
Schlussendlich ist die passende Ernährung, bzw. Supplementierung immer den individuellen Voraussetzungen des Athleten anzupassen. Grundlegende Richtlinien können dabei durchaus angewandt werden, jedoch sollte es das Ziel sein jeden Sportler als Einzelperson zu sehen und die Ernährung dementsprechend zu regulieren. Leider ist dieser Weg selten eine Einbahnstraße und fordert häufig Geduld und Disziplin ein. Man muss in der Lage sein flexibel auf die Veränderungen beim Wachstum der Muskulatur und weiterer Prozesse im Körper zu reagieren. Rückschläge sind hierbei keine Seltenheit. Letztlich führen verschiedene Wege zum Ziel und auch eine suboptimale Supplementierung bringt für gewöhnlich bessere Ergebnisse zum Vorschein, als überhaupt keine Supplementierung und Anpassung der Ernährung.
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