Durch die Einnahme von Glutamin wird das Zellvolumen, bei erhöhter körperlicher Belastung, vergrößert. Da bei intensiven Training und bei Stress viel Glutamin vom Körper verbraucht wird, kann durch Einnahme von Glutaminprodukten dieser Verbrauch ausgeglichen werden.
Um den Körper zu unterstützen, kann man seinen Bedarf an L-Glutamin vor allem durch tierische Lebensmittel decken. Denn alle Milchprodukte, wie Quark, Milch, Käse und Joghurt sind sehr reichhaltig an Glutamin. Wer Milchprodukte nicht so mag, kann auch auf Kartoffeln und Sojaprodukte ausweichen. Jeder „normal“ sportliche Mensch ist eigentlich ausreichend mit L-Glutamin versorgt, jedoch bei Leistungs- und Kraftsportlern schafft es der Körper nicht immer, genügend Glutamin herzustellen, um die Muskeln zu versorgen. Aus diesem Grund wäre es für diese Sportler sinnvoller, die Muskeln mit zusätzlichen L-Glutamin-Präparaten zu versorgen. Aber man sollte darauf achten, wie eigentlich bei allen Nahrungsergänzungsmitteln, dass man den Körper erst an das L-Glutamin gewöhnt und dann die Dosis langsam steigert. Von L-Glutamin sind trotz jahrelanger Anwendungen bisher noch keine Nebenwirkungen bekannt, nur sehr empfindliche Menschen können bei einem stark erhöhten Glutamatgehalt im Körper mit Hitzegefühl und Kopfschmerzen reagieren. (China-Restaurant-Syndrom).
|